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Steckenpferde.
3 iſt doch traurig— ſeuſzte ein alter Herr— daß man auch nach und nach den Sinn fuͤr Alles verliert, was einen ſonſt ergoͤtz⸗ te— Malerei— Muſik— Theater— alle dieſe und andere Steckenpferde ſind mir geſtorben.—
„Und dasmit Recht— ſagte ich—„der
Tod iſt ein Infanteriſt— der Kampf
mit einem Kavalleriſten waͤre zu un⸗ gleich— darum laͤßt er das Pferd fallen, ehe er dem Reuter zu Leibe geht.
Kabale und Liebe.
Daß Einer auf dem Anſchlagezettel ſtatt: Menſchenhaß und Reue— geleſen hat: Menſchen— Haſen und Rehe— iſt be⸗ kannt genug. Neulich aber, als Kabale und Liebe angeſchlagen war, behauptete ein alter Herr, der ſich wenig um Theaterſtuͤcke bekuͤm⸗ merte, in allem Ernſte: man gaͤbe Kabale und Hiebe.„.
Im Schweiße des Angeſichts ſollſt Du Dein Brod eſſen.
Was moͤgen wohl ſo manche reiche Muͤßig⸗ gaͤnger von dieſem Spruche denen!— Faſt thaͤt es Noth, ſie naͤhmen taͤglich eine Portion Minderſchen Schwitzgeiſt, damit ſie nur auch mit der Bibel ſagen koͤnnten: daß ſie im Schweiß des Angeſichts ihren Bra⸗
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