Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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weilt das man immer erſt begonnen zu ha⸗ ben meint, wenn Zeit und Verhaͤltniſſe einen Abſchnitt beſtimmen das Jedes ohne Anwei⸗ ſung lernt Jedes meiſterhaft ſpielt wobei der Drittmann, und waͤr er noch ſo unterhal⸗ tend, allemal langweilend erſcheint ein Spiel, welches noch nie aus der Mode kam, auch nicht untergehen wird im Strome der Zeit, ſo lange noch ein Maͤnnlein und Fraͤulein darauf ſchwim⸗ men ein Spiel, das den Armen, wie den Reichen ergoͤtzt in welchem der Duͤrftigſte oft mehr Geſchick und Gluͤck hat, als der Wel⸗ tenuͤberwinder ein Spiel, das meiſt als Hazard⸗Spiel behandelt wird, wobei aber und darin unterſcheidet es ſich von allen Kunſt⸗ und Hazardſpielen in der Regel ent⸗ weder beide Theile gewinnen, oder beide Theile verlieren welches letztere am haͤufigſten der Fall iſt Darf ich es erſt noch nennen, das zaͤrtliche Tote à téetel Fuͤrſtliche Augenſalbe.

In der vom Oberhofprediger Oechslin zu Stuttgard auf den 1737 verſtorbnen Herzog von Waͤrtemberg, Karl Alexander, gehaltnen Leichenrede heißt es unter andern:

Wir empfehlen Dir Herr unſer Gott unſ⸗ re Durchl. Frau Herzogin. Deine Hand hat ihr ſolche Wunden geſchlagen; es kann ſie auch Niemand vom Grunde aus heilen, denn Du allein; was ſollen wir wider den Herrn und andre murren. Als der Heiland dem Blindge⸗

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