Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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ken der früheren Gewalt. Für das Auge, das mit der Vergangenheit vertraut war, gibt es keine voll⸗ ſtändige Wiederherſtellung.

Die Dorlcotemühle war neu gebaut. Und der Dorlcotekirchhof, wo man nach der Ueberſwemmung das ausgemauerte Grab eines uns bekannten Va⸗ ters mit dem darauf liegenden Stein wieder fand, zeigte wieder den alten Graswuchs, die alte an⸗ ſtändige Ruhe.

In der Nähe des gemauerten Grabs wurde ſehr bald nach der Ueberſchwemmung ein anderes her⸗ geſtellt für zwei Leichen, die man in inniger Um⸗ armung aufgefunden hatte. Und es ward zu ver⸗ ſchiedener Zeit beſucht von zwei Männern, von denen jeder fühlte, daß hier ſeine höchſte Wonne und ſein herbſter Schmerz begraben lag.

Einer davon beſuchte das Grab wieder mit einem holden Geſicht zur Seite doch dies geſchah erſt Jahre nachher.

Der Andere blieb immer einſam. Seinen ein⸗ zigen Genuß fand er unter den Bäumen der rothen Tiefen, wo die begrabene Wonne noch immer zu weilen ſchien wie ein aus dem Jenſeits zurückgekehr⸗ ter Geiſt.

Das Grab trägt die Namen Tom und Maggie Tulliver; darunter liest man die Inſchrift:

Im Tode vereinigt.

Ende.