„Sie haben eingewilligt?“ „Gewiß.“
„Er liebt alſo ſeine Frau recht ſehr?“
„Wie Du ſiehſt.“
„Das wundert mich,“ konnte Ivarius ſich nicht enthalten zu bemerken.
„Warum das?“
„Weil man in der Stadt ganz anders von ihm ſprach.“
„Siehſt Du, Ivarius, es ſind eben die Leute gar böſe, und viel beſſer iſt es, Gutes als Böſes von ihnen zu glauben. Auch hat der Graf mir es bei Jeſus Chriſtus geſchworen.“
„Dann iſt es etwas Anderes,“ gab Ivarius zu⸗ rück;„wir wollen uns alſo nur bereit machen.“
In dieſem Augenblick klopfte es an der Haus⸗ thüre.
„Wer in aller Welt kommt jetzt, um uns zu ſtören?“ fragte Servans ungeduldig. Ivarius öff⸗ nete die Thüre zur Hälfte.
„Es iſt der Notar,“ ſprach der Famulus.
„Mach' ihm auf!“
Unterdeſſen ſetzte ſich Servans an ſeinen Schreib⸗ tiſch und dachte ohne Zweifel einzig und allein über das Werk nach, das er bald verrichten ſollte.
8
Sechzehntes Kapitel.
In dem Augenblick, wo der Notar hereintrat, war der Arzt ganz und gar in ſeine Gedanken ver⸗
tieft.
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