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Drei starke Männer : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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Er kniete zu den Füßen ſeiner Frau nieder, die blaß, erſchöpft, ſterbend, ihm die Hand hinbot und ganz leiſe ſprach:

Robert, ich bin in Todesgefahr: jegliches Weſen iſt, wenn es einem andern das Leben gibt, dem Tode nahe. Mit Ungeduld habe ich dieſer Stunde geharrt; denn dann erſt durfte ich ganz offen gegen Dich ſein und Dir die ganze Wahrheit bekennen.

Robert, ich muß Dir ein Wort ſagen, das ſeit nun acht Monaten meine Seele erfüllt und mir faſt das Herz abdrückt, das Wort: Ich liebe Dich!

Und von dem Schmerze und der Aufregung er⸗

ſchöpft, ſank Blanca bewegungslos äuf ihr Bett zurück.

Sie iſt geſtorben! rief Robert erſchrocken.

Nein, antwortete Herr Maréchal lächelnd,ſie ſchläft nur. In vierzehn Tagen wollen wir Alle Gott danken und Felicians erſte Predigt hören.

Es verſtrichen die vierzehn Tage, und an einem ſchönen Sonntagmorgen begaben ſich Robert, Suſanne, Frau Pascal, Herr Maréchal, ſowie Blanca nach der kleinen Kirche von Moncontour.

Die bleiche junge Frau ſtützte ſich dabei auf den Arm ihres Gatten.

In dem Augenblicke, wo ſie in das Gotteshaus traten, beſtieg Pascal die Kanzel, und es war ſeine Predigt eine fromme und keuſche Entwickelung der ſchönen Worte Chriſti in Betreff der Ehebrecherin:

Wer unter euch iſt ohne Sünde, der werfe den erſten Stein auf ſie!

Ende.

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