Erſtes Kapitel. Einleitung.
Auf dem Wege, der von Nimes nach der Gard⸗ Brücke führt, eine Viertelſtunde, bevor man an den Gard, und mithin an die Brücke kommt, die man, beiläufig geſagt, unrichtiger Weiſe eine Brücke nennt, da ſie eine Waſſerleitung iſt, durch die nichts mehr, nicht einmal Waſſer geleitet wird, liegt ein allerlieb⸗ ſtes Dörſchen, Lafou genannt.
Gehſt Du, verehrter Leſer, einmal nach dem Süden, um die Gard⸗Brücke zu ſehen, wozu ich Dir rathe, ſo halt' in dieſem Dörfchen einen Augenblick an, um dort zu frühſtücken. Es findet ſich dort nur ein einziges Wirthshaus; Du brauchſt alſo nicht erſt lange zu wählen; nichts deſto weniger aber wirſt Du ein eben ſo gutes, ja beſſeres Frühſtüͤck bekom⸗ men, als wenn mehrere Wirthe dort einander Con⸗ currenz machten.
Man wird Dich in einen großen, zu ebener Erde gelegenen Saal führen, deſſen Wände mit Tapeten bedeckt ſind, allerlei merkwürdige Anſichten darſtel⸗ lend. Perſonen und Thiere haben darauf eine Back⸗ ſteinfarbe. So kannſt Du die Statue Peters des Großen zu St. Petersburg, den Weſtminſterpalaſt
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