Teil eines Werkes 
9. Bd. (1852)
Entstehung
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und umarmte Jeden der Anweſenden zum Abſchied mit Herzlichkeit. Und zu Louis Armand ſagte er: Auch du willſt dir eine Hütte bauen mit einem deutſchen Mädchen! Nach einigen Jahren hoff' ich dich wieder und dein Weib zu begrüßen. Nenne dei⸗ nen erſten Knaben: Egon! Nicht um Meinetwillen! Nein! Es iſt gut, daß man an ſein Ich ſo oft erinnert wird, daß man ſchon darum die Welt ſich ewig zu rufen hört: Vergiß auch mich nicht! Louiſon, Helene, Ihr Alle nanntet mich das Prototyp des Egoiſten und Jedes der Beklagenden hatte Urſache, ſich verletzt zu fühlen. Dennoch wollt' ich zu allen Zeiten nur wahr

gegen mich ſelber ſein. Denkt über die Grenze dieſes

Wahrheitstriebes nach! Mir zeichnet ſie leider nur meine kranke Ruhe und die Ergebung

Man blickte auf den Wagen und vermuthete in ihm die Fürſtin... Die Umarmung Rodewald's durch Egon, der zitternd ſtille Abſchied zwiſchen dieſen Beiden blieb im Forſchen nach der Fürſtin faſt unbe⸗ merkt. Mit tauſend Glückwünſchen für das Leben, Abſchiedsworten für die nächſte Trennung und den Hoffnungen des Wiederſehens ſchieden endlich die ſo wunderbar ſich Wiederfindenden.

Als der Wagen dahinrollte, grüßte aus ihm ein Die Ritter vom Geiſte. IX. 35

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