Teil eines Werkes 
9. Bd. (1852)
Entstehung
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die Großherzigkeit, mit der Ihr das Geſchick Eures Erbes ertruget! Und nicht die Furcht der Entdeckung allein vor den ringslauſchenden Späheraugen war es, was Eurem Schmerz die laute Sprache raubte, es war die gefaßte Ergebung. In der Reihe von Wä⸗ gen, Reitern, die beleuchtet vom Flammenſchein in der Ferne ſtanden und das Schauſpiel, wo Rettung vergebens, betrachteten, wurde Euer Muth bewundert, wie Ihr Drei noch überall waret, überall noch an⸗ griffet, den Nachtwandler ſuchtet, der ſchon Aſche war, ihn ſuchtet, nicht das Eurige... ein Unglück, das Nie⸗ mand ahnte. Nach Abgabe meines Portefeuilles ſprach ich Rodewald, erfuhr Alles, was geſchehen, ſprach in dieſer Nacht auf Dankmar's Frage das majeſtätiſche Ja! das feierlich in den Ruinen widerhallte—

Iſt's möglich? konnte Louis Armand nicht um— hin, den alten Freund, den Geliebten ſeiner Schwe⸗ ſter Louiſon, zu unterbrechen...

Ja, Louis, ſagte Egon, ſich zu ihm wendend. Da bin ich nun von meinem Feldzuge zurück! Seht in mir den müden Kämpfer, der aus tauſend Wun⸗ den blutend ſein Haupt auf jenen Stein legt, den man Undank nennt. Sagt nicht, daß ich der Erſte war, der auf Euch, die Ihr mich emportrugt, dieſen Stein warf...

ger! gewe Mi Über ſaft ſchlun Himn und