Teil eines Werkes 
9. Bd. (1852)
Entstehung
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aber, den irdiſche Mächte darüber ſprechen ſollten, iſt be— droht und für jetzt verloren. Der Hort— verſunken! Ob Kunſt der Rede, ob Auslegung der Geſetze ihn wieder heraufbeſchwören werden aus den Fluthen, ich weiß es nicht. Der Bund des Geiſtes, ich ahn' es, ſoll ganz vom Geiſte ſein. Nicht können wir kämpfen mit goldenen Waffen, nicht mit dem Klang des Silbers locken und mit metallener Muſik aufſpielen, wenn wir Märtyrer ermuntern und belohnen wollen. Sie müſſen leiden um ihrer ſelbſt willen. Die Wahrheit ſelbſt muß ſie lohnen, die Dornenkrone ihr Geſchmeide ſein. Hunger, Entbehrung, Verachtung... wer nennt die grauen Trabanten des Genius, die ihm das Geleite geben durch dieſe Erde, dieſe Vorſchule irgend eines Him⸗ mels! Klingt mir nicht nach ein Wort aus der Jugend, ein Wort, das einſt auch in dieſen Räumen widerhallte, wenn die Templer hier belehrt wurden, daß das Kreuz auf ihrem Mantel das größte Lebensgut wäre, klingt mir's nicht nach, daß einſt ein großer Heiland ſprach: „Das Reich Gottes iſt eine köſtliche Perle und beſſer denn Silber und Gold ſind ſeine Schätze. Das Reich Gottes iſt in uns; der verborgne Menſch des Her⸗ zens, unverrückt im ſanften ſtillen Geiſt, der iſt koſt⸗ bar vor dem Herrn!“ Sanft und ſtill kann der Geiſt dieſer Zeit nicht ſein, Ihr Brüder! Ach, daß die Zeit