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Wer iſt der Greis? fragt Werdeck wiederholt, als er ſein muthvolles Weib nun in Frauentracht in die Arme ſchließt.
Wir brauchen einen Zeugen für unſre Erzählung, ſagte ſie. Komm nur!
Damit folgen ſie dem Alten, der eine Blouſe über⸗ geworfen hat, folgen über ein ſandiges Ufer, dann einen Wieſenrain, zuletzt ſtehen ſie auf der Landſtraße. Ein Wagen mit zwei Pferden, deſſen Zügel Jemand, unkenntlich in der Nacht, wartend in der Hand hält...
Der Major tritt näher... forſcht... Es iſt Lei— denfroſt?
Aber raſch! Raſch!
Der Invalide ſpricht's, ergreift die Peitſche, ſpringt mit noch jugendlicher Kraft auf den obern Sitz und während Leidenfroſt, Werdeck und Jagellona, die drei im Geiſt Verbundenen, raſch in den Wagen ſteigen, ſpricht die muthige Frau endlich mit erleichtertem Her⸗ zen, weinend in ihrer Freude, erlöſt vyn den ban— gendſten Gefühlen:
Wir ſind in Sicherheit. Die Schläge des Ge⸗ ſchickes, das ſo geſpenſtiſch mit uns redete, machen endlich eine Pauſe. Die zerriſſenen Bruchſtücke dieſer Tage, wo der Eine hier, der Andre dort die grau⸗


