Teil eines Werkes 
8. Bd. (1851)
Entstehung
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Ja, gute Louiſe, ich weiß, ſchon dieſe Ausſprache iſt eine Qual für dich! Du haſt nichts in dir, was nur ſäuſeln und das St. weich ausſprechen hören will. Dir ſoll es donnern, durch alle Wolken wettern, im Sturme willſt du lieben und im Blitze küſſeſt du und ein Gewitter macht dich auch vielleicht ſchön.

Louiſen hätt' er die Anweſenheit bei der Stiftung des Bundes der Ritter vom Geiſte gewünſcht, ihr hätte er die Wucht der Worte, ihr den Schwung der Ahnungen gegönnt, die ihm... lächerlich vorkamen.

Ihr Geiſteskreuzfahrer! ſagte er. Was wißt Ihr von unſerm Lebensfluch? Wißt Ihr, in welchen Ban⸗ den wir liegen? Was iſt Nachtwandeln? Wer treibt uns aus uns ſelbſt hinaus, während unſre Sinne ſchlafen und läßt uns Handlungen begehen, von de⸗ nen unſer Bewußtſein nichts weiß? Es gibt keinen Geiſt. Materie iſt Alles. Atome, die ſich durcheinan⸗ derwirbeln, kopfübern, auffreſſen, die bilden die Welt. Ihre Friktion, ihr Flimmern, ihr Zittern und Tanzen und Jagen, iſt das Leben. Die Luſt der Bewegung iſt das Leben, der Stillſtand iſt Schmerz und Tod. Wir ſummen und brummen und ſchnurren ſo hin, wie die Käfer! Ein Platzregen und Alles hat ein Ende...

Und trotz dieſer Abſpannung konnte Hackert laut