Teil eines Werkes 
8. Bd. (1851)
Entstehung
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und wirbeln, wie ſchwirrſt du hin und her und fliehſt... wen?... dich nur ſelbſt, deinen innern Tod, deinen tiefſten Menſchenhaß... gegen dich ſelbſt und... mich! Ein Kreuz drüber, ein Leichenſtein, ſo groß, wie ihn... drei todte Pferdeköpfe brauchen. Ja, ja, Louiſe! Singſt du vom Haideblümchen, vom zertretenen Weg und richteſt dich nur auf, wenn ein Thautropfen einer hübſchen gereimten Redensart auf dich fällt, die du aus Leihbibliotheken dir abſchreibſt! Armer, ſtickender Phantaſt, warum biſt du nicht ſchö⸗ ner, nicht leichtſinniger, nicht untreuer! Verriethen deine Formen, daß du auf ſie eitel wäreſt und das Privilegium zu haben glaubteſt, Dutzendweis betrügen zu dürfen, wie würden ſich die Dutzende an dich heran⸗ drängen und ſterben wollen von den grauſamen Dol chen deiner ſchönen Augen! Den guten Geiſt haſt du! Wer nur den Geiſt umarmen, herzen, küſſen könnte! Aber was haſt du ſchmale Bruſt, was biſt du mager, dünnhaarig und wie waſſerblau ſind deine verſtandeskla⸗ ren, nicht römiſch-, ſondern deutſchkatholiſchen Augen!

Während Hackert mit mephiſtopheliſchem Reiz ſo noch für ſich hinmurmelte und jene Blaſen warf, die oft zu teufliſcher Luſt ſelbſt in Beſſeren aufſteigen, ohne daß wir ſie im Grunde für unſre wahren Gedanken halten können, hörte er hinter der Breterwand laut lachen.