Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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Winter und freuen ſich, einander wieder wohlbehalten und leidlich unverändert anzutreffen.

Die öffentlichen Verhältniſſe hatten ſich bis zum Unglaublichen umgeworfen. Die große Flut einer ziel⸗ loſen Bewegung, die alle Dämme, alle Ufer gebrochen hatte, war zwar in ihrer verheerenden Wirkung ge⸗ hemmt, aber nicht zurückgelenkt in ein felſenſtarkes Bett oder einen mit Klugheit gebauten Kanal. Dieſe großen, trübe aufgewühlten Gewäſſer ſtauten. Ein kleiner Abzugsweg und auf's Neue mußten ſie mit verheerender Gewalt fortſtürzen. Fürſt Egon von Ho⸗ henberg hatte, ein neuer Perſeus, die Chimära der Revolution bändigen wollen. Anfangs glaubte er es durch ein vernichtendes Zauberwort zu können, durch eine ideelle Löſung des geheimnißvollen Sphinx⸗ räthſels; allein bald hatte er, wie alle übrigen Geg⸗ ner der Zeit, zu Feuer und Schwert greifen müſſen. Aus der Doktrin, die ſeine Unternehmungen anfangs höchſt ehrenwerth erſcheinen ließ, mußte er bald hin⸗ ausrücken auf das Feld der gewöhnlichen Prarxis; denn nur die Ideen, die eine Zeit lang im Volke ſchon herrſchten, können ſich unangegriffen auch von obenher behaupten. Egon brachte etwas Neues und wurde ſogleich misverſtanden. Die Handlanger, die ihn un⸗ terſtützten, wurden für den Meiſter verantwortlich.