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einen Edlen gewonnen, der ſchauderte, als er erfuhr, daß ich zu Eurem verbrecheriſchen Antrage nur ſchwieg, weil ich ihn hören, ganz hören, Euch ganz entlarven und Die, die er betraf, warnen wollte.
Lügner! krächzte Rafflard und wollte die Thür ge⸗ winnen.
Ich log mich als Sünder, ſagte Murray ihn zu⸗ rückſchleudernd, als elenden Helfershelfer Eurer tücki⸗ ſchen Pläne, weil ich das erſte mal, daß ich den Na⸗ men Franziska Heuniſch hörte, zitterte, denn ich habe Urſache, Menſchen, die mit dem Geheimniſſe meines Lebens zuſammenhängen, zu ſchonen, zu ſchützen, wie ein Engel zu bewahren. Du Teufel, glaubſt, daß ich der Hölle entſtammt bin wie du! Was Heinrich Sandrart! Was die gemiethete Wohnung! Nichts von Allem iſt wahr, als daß dein Nebenbuhler dir von ſelber weicht! Aber auch das Opfer, das du ihm nicht gönnteſt, iſt dir entriſſen. Ich werde Franziska ſchützen. Dieſe Tücke iſt dir mislungen, Elender!
Rafflard war auf ſeinen Stuhl zurückgeſunken, todten⸗ bleich. Murray hatte ſein Terzerol gezogen. Rafflard verzog keine Miene. Seine Geiſtesgegenwart war er⸗ ſchüttert, aber ſie verließ ihn nicht ganz. Aus den letzten Worten Murray's entnahm er, daß er bei ihm nur ein Attentat auf die Tugend eines jungen reizen⸗


