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6.
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503 Bedienten auf dem Fuße gefolgt— er wartet im Empfangzimmer.
In der Ferne hörte man durch die hallenden Zim⸗ mer her eine männliche Stimme ſich räuſpern und einen kräftigen Schritt auf und abgehen.
Pauline ſtand eine Weile unſchlüſſig... Jetzt war der Augenblick da, wo ſie einer„Seherin“ glei⸗ chen konnte. Sie begriff dieſen Moment, richtete ſich entſchloſſen empor und fragte:
Warum ſoll ich den Prinzen Egon von Hohen⸗ berg nicht empfangen?
Die Ludmer verſtand einen gewiſſen Hohn in ih— ren Mienen, wagte aber nicht zu lächeln.
Pauline aber mit triumphirender Miene ſetzte hinzu:
Wohlan! Er mag kommen!
Schon klopfte Ernſt an die verſchloſſene Thür und bat um Verhaltungsmaßregeln... der Fürſt ließe ſich nicht abweiſen.
Wer ſagt denn, daß man ihn abweiſen ſoll? rief die Geheimräthin durch's Schlüſſelloch. Ich bitte Durch⸗ laucht einen Augenblick zu verziehen!
Dieſe Worte ſprach ſie mit gemachter Süßigkeit, als ſollte Egon ſie hören.
Adieu, lieber Stromer, ſagte ſie dann raſch, zitternd wol, aber gefaßt. Auf Morgen! Adieu! Adien!
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