Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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Geheimrath von Harder die Urſachen derſelben bitter genug angedeutet hatte.

Sie haben mich doch nicht ſchon genannt? unter⸗ brach Pauline die etwas verlegen ſtockende Rede.

Gnädigſte! Was denken Sie von mir! Ich bin ein Neuling in dieſer papiernen Welt, aber nicht in der wirklichen. Vollends weiß ich, daß Sie mit dem Prinzen geſpannt ſein müſſen...

Mit ihm? Warum mit ihm? Mit ſeiner Mutter war ich's. Warum mit ihm?

So raſch gehen Sie über die Empfindungen eines Sohnes hinweg? Ich muß leider der Wahrheit gemäß berichten, daß ich mir ſelbſt manchmal, wenn ich hier bei Ihnen ſitze, wie ein Menſch vorkomme, der ſich als ſeinen eigenen Antipoden fühlt. Die Fürſtin wür⸗ digte mich derſelben Theilnahme wie Sie, gnädige Frau und bei allem milden Sinne Amanden's muß ich geſtehen—

Daß ſie mich haßte?

Ich kenne die Veranlaſſungen nicht und fürchte, daß ſie die Abneigung auf den Sohn vererbte.

Haben Sie davon Proben?

Da ich vorgeſtern von Wildungen eine ſo beach⸗ tenswerthe Idee empfing, war ich heute in der Frühe

Die Ritter vom Geiſte. V. 32