ſchlim rſcheinen
Ein Männlein und ein Fräulein! brummte Rud⸗
hard, der unverbeſſerliche Rationaliſt, dazwiſchen.
Ja! Ja! Bei uns werdet Ihr Hunde ſehen, die ſich mit den Katzen vertragen, Katzen, die nicht naſchen, Raben, die nicht ſtehlen, ja kleine Mäuſe werdet Ihr fangen können, mit denen die Katzen ſpielen, ohne ſie zu ſpeiſen...
Und glaubte der alte Herr wirklich an die Seelen— wanderung? fragte jetzt die Gräfin ungemein neugie⸗ rig, faſt zudringlich.
O gnädige Frau!
Das war Alles, was Anna faſt verletzt darauf antwortete.
Die Oberhofmeiſterin erſchrak. Der General Vo⸗ land von der Hahnenfeder hatte bei Tafel doch geſtern ausdrücklich geſagt, die alte Erzellenz ſchiene ihm an die Seelenwanderung zu glauben, und der berühmte einge⸗ ladene Profeſſor, der Egypten bereiſt hatte, bekam noch ausdrücklich vom Könige beim erſten Ragout das Wort über die Pyramiden, ſodaß General Voland faſt eifer⸗ ſüchtig wurde, wie Jemand bei königlicher Tafel länger als zwiſchen zwei Schüſſeln allein reden könne und beim Fiſch nicht ruhte, auch das Wort über die Pyra⸗ miden zu ergreifen, über die er ſich, wie über Alles, zum Staunen der Herrſchaften, als Kenner erwies.
Nun, wenn nicht die Seelenwanderung, ſo möchte


