Teil eines Werkes 
3. Bd. (1852)
Entstehung
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448 male wiederholen laſſen und fragen konnte, wann und wo Das war? verſank ſie in eine Stimmung, deren Ernſt gegen die durch die Scherze der Kinder ange⸗ regte Heiterkeit ſo abſtach, daß Siegbert, der Dies be⸗ merkte, nicht zu ſagen wagte, daß dieſer Rodewald ſein Oheim wäre.

Die Altenwyl aber bemerkte die Veränderung nicht und nahm nur Gelegenheit auszurufen:

Schulpforte! O dieſe alten Stifte! Dieſe alten Kloſterſchulen! Die Majeſtäten lieben dieſe alten Stifte und Kloͤſterſchulen ſo ſehr, daß ſchon längſt eine Rund⸗ reiſe auf ihnen im Werke iſt...

Damit aber kam die Oberhofmeiſterin trotz ihrer hohen Stellung bei Rudhard ſchlimm an. Der wußte eine ſolche Menge von Misbräuchen in dieſen alten Stiften und Kloſterſchulen aufzudecken, daß er faſt pedantiſch wurde und die Damen mit Rügen unter⸗ hielt, die viel zu ſtreng wiſſenſchaftlich waren.

Die Altenwyl nahm auch Veranlaſſung, ein ein⸗ faches, etwas kaltes: Meinen Sie? faſt wegwerfend zu äußern und dann ſogleich auf das Album der eben erwähnten Frau von Trompetta überzugehen. Mit

ſonderbarer Gelaſſenheit und nicht ganz ohne Ironie

äußerte ſie: Alſo Frau von Trompetta ſammelt wieder ein 1