Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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eingeleiteten Idee für mich ſelbſt eine förmliche De müthigung entſteht. Doch ich dachte: Lobt und preiſt nur die Fürſtin, um die Verfaſſerin derAmarantha zu kränken! Ich habe doch meinen Plan! Allein der alte Feldmarſchall in ſeiner Beſchränktheit glaubte wirk⸗ lich, mein Vorſchlag wäre ein Act der Verſöhnung, ſprach darüber in den kleinen Cirkeln in meinem In⸗ tereſſe und der alte, freilich kindiſche Graf Franken nahm meine Partie und rühmte ſchon damals, wie ich von meiner frühern Art ganz abgelaſſen hätte... Und doch... doch! Da ſchon keine Antwort aus dem Munde der Königin! Nicht ein Wort, nichts, nichts, als ein gnädiges Urtheil über Nadasdi, den ſie nicht ſo ſchlimm fände, als die Welt ſagte. Dafür dann ein freundlicher, die Milde ihres königlichen Herzens rühmender Blick der Altenwyl es iſt mir Alles erzählt worden und dabei blieb's und weiter ſind wir nicht, weiter kommen wir nicht.

Sind das auch alles Berichte, auf die man ſich verlaſſen kann? ſagte die kältere Ludmer kopf⸗

ſchüttelnd. Der alte Graf erzählte ja den Vorfall bei der

Werdeck... Wie kannſt du auf die Urtheile dieſer wilden Frau

hören!