Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
Entstehung
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Selmar faßte ihn unterm Arm. Beide ſchickten ſich an die Schmiede zu verlaſſen.

Sie kommen aus Amerika! ſagte Dankmar, ſich anſchließend und die fortdauernde Verlegenheit des Vaters nicht bemerkend. Sind die Amerikaner denn auch ſo wunderlich in Geiz, Habſucht und Verſtellung und unſern andern verſteckten europäiſchen Laſtern?

Ackermann antwortete im Gehen lächelnd:

Der Amerikaner trägt gern offen zur Schau, was er beſitzt, prahlt auch wol ein wenig.... aber die ſchnöde Furcht des Beſitzes iſt ſelten. Findet ſich dies Laſter, ſo iſt es aus Europa mit hinübergebracht.

Wie bei Morton? Nicht wahr? ſagte Selmar.

Dem Vater ſchien Selmar faſt mit Dankmarn ſchon zu vertraut geworden. Er blickte Dankmarn wiederholt an und ſchien ſich zu überlegen, ob ſein Sohn gut gethan hätte, ſich dem jungen Fremden ſchon ſo weit zu vertrauen, daß er von einem gewiſ⸗ ſen Morton ſprach....

Morton? wiederholte er und ſchwieg.

Die Stimmung, die durch dieſen wiederholten Namen und das plötzliche Stillſchweigen des Vaters

zwiſchen allen Dreien entſtand, löſte der junge Zeck, den Dankmar jetzt erſt hinter ihnen bemerkte.