Teil eines Werkes 
3 (1861) Adam Bede
Entstehung
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Ahnung der wirklich über ihr eigenes merkwürdiges Begriffsvermögen hinausgehe, daß ſie im erſten Au⸗ genblick wo ſie den Gutsherrn ſah zu ſich ſelbſt ſagte: Es ſollte mich nicht wundern wenn er wegen des Mannes käme der das Vorwerk pachten ſoll, und wenn er für dieſen jezt von Poyſer Etwas umſonſt verlangte. Aber Poyſer iſt ein Narr wenn ers thut.

Etwas Ungewohntes mußte offenbar in der Luft liegen, denn der alte Herr machte ſeinen Pächtern nur ſelten Beſuche, und obſchon Frau Poyſer in den lezten zwölf Monaten im Stillen manche Rede ge⸗ halten hatte die noch mehr bedeutete als ſie ſagte, und obſchon ſie feſt entſchloſſen war ihm dieſelbe wirklich zu halten ſobald er ſich wieder auf dem Pacht⸗ hof blicken ließe, ſo waren dieſe Reden doch bisher nur imaginär geblieben.

Guten Tag, Frau Poyſer, ſagte der alte Herr, indem er ſie mit ſeinen blöden Augen ſtarr anſah eine ſehr läſtige Art die Leute anzuſehen, wie Frau Poyſer oft bemerkte, gerade als ob man ein Inſect wäre und er wollte einem ſeinen Nagel ein⸗ drücken.

Gleichwohl antwortete ſie:Ihre Dienerin, Herr 17 und knixte höchſt ehrerbietig, indem ſie auf ihn zu⸗ ſchritt. Wenn man ſie nicht ſtark reizte, ſo war ſie nicht die Frau die ſich gegen Vornehmere unhöflich zeigte und dem Catechismus ins Geſicht ſchlug.

Iſt Ihr Mann zu Hauſe, Frau Poyſer?

Ja Herr, er iſt bloß in der Scheuer. Ich will ihn ſogleich holen laſſen, wenn Sie nur die Gnade haben wollen abzuſteigen und hereinzutreten..

Ich danke, das will ich thun. Ich habe ihn