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einfache Verſammlung überſchaute— die harten alten Männer, deren Knie und Schultern vielleicht gebogen ſein mochten, die aber noch Kraft genug beſaßen um die Hecken zu beſchneiden und die Dächer mit Stroh zu bedecken; die hohen ſtattlichen Geſtalten und die derben ehernen Geſichter der Steinmezen und Zimmerleute; das halbe Duzend wohlhabender Päch⸗ ter mit ihren apfelwangigen Familien, und die rein⸗ lichen alten Frauen, meiſtens Weiber der Feldarbeiter, mit dem ſchneeweißen Haubenſtreif unter den ſchwarzen Hüten, und mit ihren welken, vom Ellenbogen an bloßen Armen, die ſie träge über ihre Bruſt kreuzten. Denn dieſe alten Leute hielten keine Bücher in der
Hand; warum ſollten ſie auch? Niemand von Allen
konnte leſen. Aber ſie wußten einige gute Sprüche auswendig, und ihre verwelkten Lippen bewegten ſich von Zeit zu Zeit leiſe, indem ſie dem Gottesdienſt allerdings ohne ganz klares Verſtändniß, aber mit dem einfachen Glauben an ſeine Wirkſamkeit um Böſes abzuwenden und Segen zu bringen, folgten. Und nun kamen alle Geſichter zum Vorſchein, denn die ganze Verſammlung erhob ſich, und die kleinen Kinder auf den Sizen ſchauten über den Rand der grauen Kirchenſtühle hinweg, während das Abendlied des guten alten Biſchofs Ken zu einer jener muntern Melodien geſungen wurde die mit der lezten Generation von Pfarrern und Küſtern ausgeſtorben ſind. Melodien
ſterben gleich der Pansflöte aus, mit den Ohren welche ſie lieben und ihnen lauſchen. Adam war
heute nicht auf ſeinem gewöhnlichen Plaz unter den
Sängern, denn er ſaß bei ſeiner Mutter und bei
Seth, und mit Verwunderung bemerkte er daß
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