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was konnten ſie auch in der Kirche thun bevor der Gottesdienſt begann? und ſie begriffen nicht daß irgend eine Macht in der Welt es übel nehmen könne wenn ſie draußen ſtehen blieben und ein Bis⸗ chen vom Geſchäft plauderten.
Chad Cranage ſieht heute ganz wie ein neuer Bekannter aus, denn er hat ſein ſauberes Sonn⸗ tagsgeſicht, worüber ſeine kleine Enkelin immer zu ſchreien anfängt, weil ſie ihn dann für einen Frem⸗ den hält. Aber ein erfahrenes Auge würde in ihm ſogleich den Hufſchmied des Dorfes erkannt haben, und zwar an der Demuth und Ehrerbietung womit der kräftige und ſonſt ſo trozige Mann ſeinen Hut vor den Pächtern abzog und ihnen ſeinen Krazfuß machte; denn Chad pflegte zu ſagen, ein Handwerker müſſe gegen Jedermann höflich ſein, ſelbſt gegen Je⸗ mand der für ſo ſchwarz gelte als er ſelbſt an den Wochentagen war; eine gerade nicht fein ausgedrückte Regel womit er indeß etwas ganz Richtiges meinte, nämlich daß man Leute die Pferde zu beſchlagen haben mit Reſpect behandeln müſſe. Chad und die rohen Handwerksleute hielten ſich von dem Grabe unter dem Weißdorn wo die Beerdigung ſtattfand ferne; aber Sandy Jim und mehrere Feldarbeiter bildeten eine Gruppe um daſſelbe und ſtanden mit abgezogenen Hüten als Mittrauernde neben der Mut⸗ ter und den Söhnen. Andere hielten eine mittlere Stellung ein, indem ſie bald die Gruppe am Grab beobachteten, bald auf die Unterhaltung der Pächter hörten, die unweit der Kirchthüre auf einem Haufen zuſammenſtanden und zu denen jezt auch Martin Poyſer trat, während ſeine Familie in die Kirche


