Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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gewiß dazu bringen nach einem beſſern Plane zu wirthſchaften.

Da nehmen Sie ſich nur beim Verlieben in Acht und heirathen Sie kein Weib das Ihnen Ihre Börſe ausſaugt, ſo daß Sie beim beſten Willen ein Knicker werden müſſen. Meine Mutter und ich ſtrei⸗ ten uns manchmal um Ihretwillen; ſie ſagt:Ueber Arthur will ich mir keine Prophezeiung erlauben, bis ich das Weib ſehe in das er ſich verliebt. Sie meint Ihre Herzenskönigin werde über Sie herrſchen wie der Mond über Ebbe und Fluth herrſche. Aber ich fühle mich verpflichtet für Sie, als meinen alten Schüler, in die Schranken zu treten, und ich be⸗ haupte dann daß Sie nicht von dieſer wäſſerigen Art ſeien. Daß Sie alſo ja meinem Urtheil keine Schande machen!

Arthur krümmte ſich unter dieſer Sprache, denn der Ausſpruch der ſcharfſinnigen Frau Irwine hatte für ihn die unangenehme Wirkung eines böſen Omens. Dieß war allerdings ein weiterer Grund für ihn in ſeiner Abſicht zu beharren und eine neue Sicherheit gegen ſich ſelbſt zu ſuchen. Auf der andern Seite aber verging ihm gerade bei dieſem Punkt des Ge⸗ ſprächs alle Luſt ſeine Geſchichte mit Hetty zu er⸗ zählen. Er war äußerſt eindrucksfähig, es lag ihm ſehr viel daran was die Leute von ihm dachten, und ſchon der bloße Umſtand daß er ſich bei einem vertrauten Freunde befand, welcher nicht die ent⸗ fernteſte Ahnung von einem ſolch ernſten innern Kampf hatte den er ihm anvertrauen wollte, er⸗ ſchütterte ſeinen eigenen Glauben an die Ernſthaf⸗ tigkeit dieſes Kampfes. Es war im Ganzen doch