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oft daß er einen Kerl nicht ausſtehen könne der ſich durch Frechheit gegen Höherſtehende ein Anſehen geben wolle. Ich muß euch hier wieder erinnern daß Adam Bauernblut in ſeinen Adern hatte, daß ſeine Blüthezeit in die erſte Hälfte dieſes Jahrhun⸗ derts fiel, und daß ihr euch folglich nicht wundern dürfet wenn einige ſeiner Characterzüge etwas ver⸗ altet ſind.
Dem jungen Gutsherrn gegenüber kamen zu die⸗ ſer inſtinctmäßigen Verehrung bei Adam noch Er⸗ innerungen aus der Kindheit und perſönliche Ach⸗ tung; ihr könnt euch alſo denken daß er von Arthurs guten Eigenſchaften höher dachte und ſelbſt ſehr ge⸗ ringen Handlungen von ihm weit mehr Werth bei⸗ legte, als wenn dieſe Eigenſchaften und Handlungen einen gewöhnlichen Handwerksmann von ſeinem eige⸗ nen Schlag betroffen hätten. Er war überzeugt es würde ein ſchöner Tag für ganz Hayſlope werden,
wenn der junge Herr das Gut übernähme, denn er hatte ein ſo edles aufrichtiges Gemüth und einen ſo
ungemeinen Drang nach Verbeſſerungen und An⸗ lagen, und war dabei noch ſo jung. So kam es daß Verehrung und Liebe ſich in dem Lächeln ver⸗ einigten womit er ſeine papierene Müze lüpfte, als Arthur Donnithorne heranritt.
„Nun, Adam, wie gehts Euch?“ ſagte Arthur, indem er ſeine Hand hinhielt. Er gab nie einem der Pächter die Hand und Adam empfand die Ehre tief.„Ich hätte ſchon von ferne auf Euren Rücken ſchwören können. Es iſt noch immer derſelbe Rücken, nur noch breiter als zur Zeit wo Ihr mich herum⸗ zutragen pflegtet; erinnert Ihr Euch noch?“


