Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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mißfallen wenn die Dinge ſich ſo geſtalten würden daß ich dieſe Gegend verlaſſen und meinen Wohnſiz in Snowfield nehmen könnte?“

„Nein, Seth; aber ich rathe Euch ruhig zu war⸗ ten und Eure Heimath und Eure Verwandten nicht leichtſinnig zu verlaſſen. Thut Nichts ohne das klare Gebot des Herrn; es iſt eine öde und unfruchtbare Gegend dort, nicht wie das Land Goſen an das Ihr gewöhnt ſeid. Wir dürfen nicht in Haſt und Eile unſer Loos feſtſezen und wählen, ſondern wir müſſen noch auf eine Führung warten.“

„Aber Ihr würdet mir erlauben Euch einen Brief zu ſchreiben, Dina, wenn ich Euch Etwas zu ſagen hätte?“

„Ja gewiß; thut mir's zu wiſſen wenn Trübſal über Euch kommt; ich werde Euer ſtets in meinen Gebeten gedenken.“

Sie hatten jezt das Hofthor erreicht und Seth ſagte:„Ich gehe nicht hinein, Dina, alſo lebt wohl!“ Er hielt unſchlüſſig inne nachdem ſie ihm die Hand gereicht hatte, dann fügte er hinzu:„Man kann nicht wiſſen ob Ihr nicht ſpäter die Dinge anders anſehen werdet. Es kann eine neue Führung ſtatt⸗ finden.“

„Laßt das jezt ſein, Seth. Man thut wohl daran nur einen Augenblick auf einmal zu leben, wie ich in einem von Wesley's Büchern geleſen habe. Es ſteht weder Euch noch mir zu Pläne zu entwerfen; wir haben Nichts zu thun als zu gehorchen und zu vertrauen. Lebt wohl!“

Dina drückte ſeine Hand mit einem etwas weh⸗ müthigen Blick aus ihren liebreichen Augen, und dann