Teil eines Werkes 
1 (1861) Adam Bede
Entstehung
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einen geſehen habe es war ein Zimmermann, ein großer breitſchulteriger Burſche mit ſchwarzen Haaren und Augen, und einen Gang hatte er wie ein Sol⸗ dat. Solche Burſche können wir brauchen um die Franzoſen aufzufreſſen.

Ja Herr, das iſt ganz ſicher Adam Bede, des Thias Bede Sohn Jedermann kennt ihn in der Umgebung. Er iſt ein außerordentlich geſchickter und fleißiger Burſche und dabei ungeheuer ſtark. Ich ſage Ihnen, Herr, er kann ſeine zwölf und noch mehr Stunden des Tages gehen und diverſe Centner tragen. Bei den vornehmen Herrſchaften iſt er ſehr wohl angeſchrieben; Capitän Donnithorne und Pfarrer Irwine halten ungeheuer viel auf ihn. Dafür trägt er aber auch ſeine Naſe gewaltig hoch. 3

Nun guten Abend, Herr Wirth; ich muß weiter.

Gehorſamer Diener, Herr; guten Abend!

Der Reiſende ritt im ſtarken Schritt durch das Dorf, aber als er in die Nähe der Gemeindewieſe kam, wurde er durch die Schönheit des Anblicks zu ſeiner Rechten, durch den eigenthümlichen Contraſt zwiſchen den Gruppen der Bauern und dem Metho⸗ diſtenhäuflein in der Nähe des Ahornbaumes, ganz beſonders aber vielleicht durch ſeine Neugierde in Betreff der jungen Predigerin dermaßen in Anſpruch genommen, daß ſein Reiſeeifer gewaltig nachließ und er ſein Pferd anhielt.

Die Gemeindewieſe lag am Ende des Dorfes, und von ihr aus verzweigte ſich die Straße in zwei Richtungen, wovon die eine den Hügel hinauf und an der Kirche vorbei, die andere in ſanfter Windung das Thal hinunter führte. Auf der nach der Kirche

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