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dazu, und führte vor zwei Jahren, als das Haus fertig war, meine Meta als Haus⸗ frau ein. Erſt wollten mir freilich zwar die Erben des Grafen einen Prozeß wegen dem Gelde an den Hals werfen, allein das Bil⸗
let meines Wohlthäters ließ mir den Pro⸗
zeß nicht verlieren; ſie mußten noch die Ko⸗
ſten bezahlen, und wurden wegen ihrer Un⸗
dankbarkeit und über ihren Geiz noch verach⸗ tet und verſpottet.
Hier ſoll alſo das Bild hängen bleiben, und meine Kinder ſollen eben ſo dankbar des Wohlthäters ihres Vaters ſich erinnern, als
dieſer es mit ſeiner Meta thut, welche es
immer, wie Sie ſehen, mein Herr, mit fri⸗ ſchen Blumen umkränzt. 2
Sehen Sie nur, welche Güte aus ſeinen Augen ſtrahlet! Wie er uns anſieht! Sollte man nicht glauben, er lächle über unſer Glück,
und über die Lobſprüche, welche unſere Dank⸗ barkeit ihm zollt?“—
Mit Rührung, und ohne ihn zu unter⸗ brechen, hatte ich die Erzählung meines Wir⸗


