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Charles Denoi, oder das Vorgefühl des väterlichen Herzens. Wigo der Kühne, oder die Freischützen in Böhmen [u.a.] / von H. A. G. Egloffstein
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Ally durchreiſte nun die Königreiche Tangu,

Arraccan, Siam und die Küſte von Mallaka,

überall machte er ſich mit den Sitten und Gebräuchen der Völker bekannt, machte ſich ihrer Tugenden theilhaft, und verabſcheute ihre Laſter. Als wir uns wieder dem Kö⸗ nigreiche Pegu nahten, fanden wir in einer Wüſte den in's Elend verbannten Prinzen Nadir, in der größten Noth und Mangel; als er Ally erkannte, wollte er aus Schaam und Reue ſich entfernen, aber Ally erreichte ihn, ſchloß ihn in ſeine Arme, Thränen des Mitleids ſtrömten von ſeinen Wangen; er verzieh ihm nicht allein, ſondern überhäufte ihn noch mit Wohlthaten, indem er über die Hälfte ſeiner Schätze ihm reichte; damit nicht genug, bewirkte er beim Könige von Pegu Verzeihung für Nadir und deſſen Zurückbe⸗ rufung aus dem Elende. Darauf“— „Halt!“ rief der König,„Ally iſt mein Nachfolger; denn wer nicht allein ſeinem Tod⸗ feind verzeihen, wer ihm noch Wohlthaten erzeugen kann, der iſt des erſten Throns der Welt werth.“

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