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von Ehre unnöthig. Der Brief, den ich jetzt in meiner Hand halte, iſt von der ſchö⸗ nen Italienerin, in deren Geſellſchaft Sie mich damals ſahen, als wir zuerſt in Neapel zuſammentrafen. Ich liebte ſie, und ſie gab mir Veranlaſſung mich ihrer Gegenliebe ver⸗ ſichert zu halten. Späterhin ließen mich mehrere Umſtände an ihrer Treue zweifeln. Laſſen Sie mich daruͤber hinweggehen— ich kann nicht davon ſprechen, oder daran den⸗ ken. Wir trennten uns und ich ſah ſie nie wieder. Sie zog ſich in ein Kloſter zurück. Durch dieſen, auf dem Todtenbette geſchrie⸗ benen Brief, erfahre ich erſt, daß ſie mir einen Sohn gegeben hat.— Die Beweiſe, daß ich ihr Unrecht gethan, ſind unverkenn⸗ bar. Wollte Gott! ich hätte ſie früher be⸗ kommen, ſo lange es noch in meiner Macht ſtand, Unrecht zu vergüten. Aber ihr Stolz erlaubte ihr nicht, vor ihrem Ende damit hervorzutreten.»


