Teil eines Werkes 
4. Theil (1828)
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Herrlichkeit hervorbrachte. Wie auch ihre ge⸗ heimen Wünſche beſchaffen ſeyn mochten, ſo hatte ſie doch zu viel Stolz, um ſich oder ihrer jungen Freundin etwas zu vergeben, und kannte Lord William hinreichend, um mehr Gefuͤhl und Scharfblick in ihm zu ſuchen, als ihm ſeine Schmeichler zutrauten.

Lord William war ein Mann von vorzüg⸗ lichen Fähigkeiten, viel Kenntniſſen und vor⸗ trefflichen Eigenſchaften; aber zugleich von einer ſo unnatürlichen Schüchternheit, daß ſolche weder ihm noch Andern zum Nutzen gereichten. Sowohl im geſelligen, wie im Geſchäftsverkehr mit mehreren Menſchen war er wie umgewandelt; es ſchien, als ob ihn

eine grauſame Fee zum Opfer auserkohren, und ſchon in der zarteſten Jugend zugerufen hätte:

a Von jetzt an wirſt Du Dich nie in Dei⸗ ner natürlichen Geſtalt zeigen. Unſchuldig

wirſt Du ſchuldig, und weiſe, thöricht erſchei⸗