Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
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Mrß. Falkoner irrte in dem Glauben, daß des Grafen Zuſammentreffen mit Caro⸗ linen auf einem Ball die unglückliche Veran⸗ laſſung zu dem günſtigen Eindruck, den ſie auf ihn gemacht, gegeben hatte. An jedem andern Ort, wo er Gelegenheit fand, ſie zu beobachten und zu ſprechen, wuͤrde daſſelbe erfolgt ſeyn. Nur der Mutter Furcht und der Tochter Eiferſucht konnten die Sache in dieſem Licht betrachten, und glauben, daß der Graf gleich beim erſten Anblick Carolinens in Liebe entbrannt ſey: Sie hatte ihm bloß gefallen, und hinlänglich intereſſirt, um den Wunſch in ihm zu erregen, ſie öfterer zu ſehen.— Caroline, der unbewußte Gegen⸗ ſtand der Eiferſucht, hatte ſelbſt nicht die lei⸗ ſeſte Ider eines ſolchen Sieges. Sie fand des Grafen Unterhaltung angenehm, und freute ſich, ihn den andern Morgen beim Fruühſtuͤck wieder zu ſehen.—