Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
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alle ihre Bekanntinnen ſeine Zerſtreuung be⸗ merkt hatten. Lady Franziska Arlington lä⸗ chelte zuerſt, und ſogleich zog ein Lächeln über alle Geſichter der jungen Damen. Miß Georgine ſah ſich plöͤtzlich dem Spott und dem höhniſchen Mitleid derjenigen ausgeſetzt, die ihr eine Stunde vorher auf die gröbſte Weiſe geſchmeichelt hatten. Die Erwartun⸗ gen des heutigen Abends waren zerſtört; er hatte eine Andere ihr vorgezogen. Ihr Muth

ſank, und ſelbſt die Macht ſich zu verſtellen, ſchien ſie zu verlaſſen. Der innere Kampf zwiſchen der Weltdame und dem Weibe hörte auf, und die Leidenſchaft ſiegte durch einen coup de main über jegliche Kunſt. Sobald die heftigern Gefühle der Seele aufgeregt werden, bricht der eigenthümliche Charakter, das Temperament und die Sitten durch alles Künſtliche hindurch. Wer Miß Georgine Fal⸗ koner genauer beobachtete, mußte über dieſe plötzliche und ſichtbare Veränderung erſtaunen.