Teil eines Werkes 
3. Theil (1828)
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hören, und ihre Aufmerkſamkeit ſich mit glei⸗ cher Anmuth auf alle Theile auszudehnen.

Inrdeſſen gab es hierbei doch kaum zu bemer⸗

kende Unterſchiede, die nur dem ganz ſchar⸗ fen, unbefangenen Beobachter nicht entgingen. Meiſterin in der Kunſt zu gefallen, und mit allen Nüancen der Höflichkeit bekannt, ver⸗ ſtand ſie dieſe ſo auszutheilen, daß ihre fei⸗ nen Uebergänge und Grade nicht ſichtbar wurden. Man konnte aus Mrß. Falkoners Empfang ihrer Gäſte deren Rang und Wich⸗ tigkeit in der Welt abnehmen: denn hiernach richtete ſie das Maaß ihrer Höflichkeit und Ehrerbietung ein. Ein Jeder kannte dieſe Theorie und ſah ſie bei Andern in Ausübung bringen, waͤhnte aber bei ſich ſelbſt eine Auszeichnung in ihrem Weſen zu bemerken. Aus der Bewegung ihrer Geſichtsmuskeln, ih⸗ rer Stimme, ihrem Lächeln, der Sorge den Reſpekt nicht aus den Augen zu ſetzen, ließ

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ſich auf den Rang und Stand eines jeden