fand überall Gelegenheit ſein Vaterland und ſich ſelbſt in ein günſtiges Licht zu ſtellen, und doch jedem Zuhörer etwas Sehmeichel⸗ haftes zu ſagen.
Endlich nahm er ſeinen Platz iſchen Carolinen und Roſamunden, und verſuchte ſie in die Unterhaltung zu ziehen; auch bemühte er ſich nicht vergebens.— Herr von Tour⸗ ville ſchien wie Roſamunde richtig bemerkt hatte von Carolinens Schönheit überraſcht. Sie war wirklich ſehr ſchön, und dabei natür⸗ lich, einfach und voll weiblicher Anmuth. Von dem, was die Franzoſen esprit nennen, und was Herr von Tourville gewohnt war bei ſeinen jungen Landsmänninen anzutreffen, be⸗ ſaß ſie vielleicht wenig; aber deſto mehr er⸗ ſtaunte er über die Kraft und Richtigkeit ihrer Urtheile, die ſich in ihren einfachen Ant⸗ worten auf ſeine feinen Fragen ausſprachen.
Am andern Morgen bewunderte Herr von Tourville die Zeichnungen der jungen Damen,
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