Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Entstehung
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der, welcher dieſe Landſchaft, ohne Falſches, Phan⸗ taſtiſches hinein zu tragen, in einer Verſchoͤnerung und Veredlung, wie wir ſie eben, mit queerliegendem Kopfe, bewundert haben, auf die Leinwand zauber⸗ te, und uns daher nicht blos Freude, ſondern wirk⸗ liches Entzuͤcken einen Kunſtgenuß hoͤherer Art bereitete. Beide Arten, die Natur aufzufaſſen und bildlich wieder zu geben, verhalten ſich gegen⸗ einander, wie Proſa und Poeſie. Der wahre, der hoͤhere Kuͤnſtler aber muß immer ein Poet ſeyn. Mag er Mahler, Bildhauer oder Dichter heißen: ihm wird in der Stunde der Weihe, was er bilden will, immer von ſelbſt in einer Art von Glorie er⸗ ſcheinen, wenn es auch urſpruͤnglich der Erde ent⸗ nommen iſt.

Ei, was predigſt Du mir denn das vor? ſagte Haſtebeck endlich etwas ungeduldig Ich meine, daß ich das ſo gut weiß, wie Du, wenn ich es auch nicht mit Worten, ſondern mit dem Pinſel darzuthun ſtrebe.

Ohne ſich aber irre machen zu laſſen, fuhr We⸗ ſtold ungeſtoͤrt fort:Was hier beim Genuß einer