Teil eines Werkes 
1. Theil (1823)
Entstehung
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noch nicht wußten, daß eigentlich nur meine Liebe zu ſeiner Schweſter mich zu dem, was ich that,

getrieben hatte: ſo bezeigten ſie ſich ſo dankbar und

gaſtfreundſchaftlich gegen mich, daß ich nach und nach auteger Hausfreund wurde. Jahrelang ſah t nichts Anziehendes

für mich, als dat ne Berwandtin war. Ich wußte nicht, daß ſie ſe. ge⸗ ſcheit ſey, wenigſtens beachtete ich es n. 3

das zog mich zu ihr hin, daß ich mit ihr von To⸗ rotheen ſprechen konnte. Ach, was waren das ehemals füͤr ſelige ſpaͤterhin fuͤr unſelige Stunden! Wie habe ich gejauchzt! Wie habe ich getobt vor ihr! Durch ſie erfuhr ich ja die Ungluͤcksgeſchichte Dorotheens! Du weißt, wie ſtumm und hoffnungslos ich Dorotheen jahrelang liebte, weil ſie reich war, und meine Bewerbung um ſie als Eigennutz erſcheinen konnte! Endlich wollte ich aber doch an mein Ziel! Um ihres Oheims willen nahm ich die Regimentsquartiermeiſter⸗Stelle an, die mir durch einen hohen Goͤnner angetragen wurde; ich warf Pinſel und Palette hinweg, und