146
»Ich danke Euch aufrichtig, hochwürdiger Herr,« un⸗ terbrach ihn Churchill.»Die Worte, welche Ihr geſprochen, bilden nicht blos die Meinung eines guten und weiſen Katho⸗ liken, ſondern ſie bezeichnen auch den ehrlichen Mann. Ich ſage Euch nochmals meinen Dank.«
Dann wendete der General ſich zu Henry Lisle und ſagte:
„Wäret Ihr wohl ſo freundlich, mir ein paar Stunden von eurer Zeit zu widmen?«
„Unmöglich, Mylord, es iſt mir in der That unmöglich.«
„Erlaubet mir auf meiner Bitte zu beſtehen, mein jun⸗ ger, edler Freund.«
„Es thut mir unendlich leid, Mylord, aber ich bin, wie ich wiederhole, genöthigt, Euch dieſe Bitte abzuſchlagen,“ antwortete der junge Mann mit kaum verhaltener Ungeduld. „Habt die Güte mich meinen Weg weiter fortſetzen zu laſſen.“«
„»Wenigſtens aber werdet Ihr Euch nicht weigern, gleich hier zwei Worte unter vier Augen anzuhören. Gehen wir voran — dieſe Herren werden einige Schritte hinter uns folgen.⸗
„Dagegen habe ich nichts zu erinnern.“
Einen Augenblick ſpäter waren die beiden Sprechenden durch einen gewiſſen Zwiſchenraum von dem Prieſter, dem Dichter und dem alten Diener getrennt.
„Wenn Churchill Euch beſchwört, mit ihm irgend wo⸗ hin zu kommen, Mylord, ſo liegt der Grund darin, daß er Euch Dinge von der größten Wichtigkeit mitzutheilen hat.«
„Und wenn Henry Lisle, General, ſich hartnäckig wei⸗ gert, Euch zu folgen, ſo liegt der Grund darin, daß von dem, was er gegenwärtig thun will, ſein Leben abhängt.«
„Ach, ich verſtehe,« entgegnete Churchill mit verächtli⸗ chem Lächeln.»Wenn ich recht verſtanden habe, was Ihr ſpracht, als ich Euch anredete, ſo geht Ihr nach Soho Fields,
——
—j-——


