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mir ein einziges Mal die Ehre erzeigt hätte, meine Küche*) in Newgate zu beſuchen, ſo würde er vielleicht zugeben, daß ich das Recht habe, ſo zu ſprechen, wie ich eben gethan.“
Keich, welcher dieſe Worte in um ſo anmaßenderem Tone geſprochen, weil Perch Kirke ihm mit ſtolzer Verachtung den Rücken kehrte, wendete ſich von Neuem an den Ober⸗ richter.
„Uebrigens, Mylord,« ſagte er,„glaube ich Euch im Voraus ſagen zu müſſen, daß Ihr Euch eine unnütze Mühe machen würdet, wenn Ihr Euch jetzt zu dieſem ſogenannten Boilman begeben wollet. Der Erbärmliche hat die ihm zuge⸗ ſendeten Materialien ſämmtlich verdorben. Er hat in dieſem Augenblicke nicht mehr als zehn Pfund Fleiſch womit er etwas Ordentliches machen könnte. Wenn Ihr ihn wollt arbeiten ſehen, ſo müßt Ihr ihm friſche Cadaver zuſenden.“
„Das wollen wir eben thun, mein würdiger Jack. Nimm eine Tragbahre, lege die ſämmtlichen Gehängten, die Du in der großen Straße ſehen wirſt, darauf und laß ſie nach Tom’s Laboratorium tragen. Wir werden uns ſofort dahin begeben.«
*) Ein ſchmaler Gang führte nach einer Art großer Küche, wo zwei ungeheure Keſſel auf einem eigens dazu erbauten Herde ſtanden. Dieſen Ort nannte man Jack Ketch's Küche. Auf dieſem Herde und in dieſen Keſſeln kochte der Henker die geviertheilten Cadaver der als Hochverräther hingerich⸗ teten Verbrecher mit einer Miſchung von Oel, Pech und Theer, um ſie ſodann an die Stadtthore oder auf der Lon⸗ donerbrücke anzunageln⸗ Dieſe dem fünfundzwanzigſten Bande der British Review entlehnte Notiz wird den Leſer überzeugen, daß wir die Farben unſeres ſchon ohnehin ſo düſtern Gemäldes durchaus nicht zu ſtark aufgetragen haben. 3


