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VI.
Die Stimme der Pllicht.
Colman, der ſich durch Jeffreys' gebieteriſches Weſen imponiren ließ und ſah, wie alle Welt ſich beeilte, ſeinen Be⸗ fehlen zu gehorchen, hatte ebenfalls nicht gezögert, dasſelbe zu thun und ſich mit dem Briefe des Oberrichters an den General Percy Kirke auf den Weg nach Weſton Zoyland gemacht.
So wie er auf der Heerſtraße von Wincheſter nach Sa⸗ lisbury und von dieſer letztern Stadt nach Bridgewater wei⸗ ter kam, wunderte er ſich, nicht Bell nach Wincheſter mit einer bedeutenden Anzahl Lämmer zurückkehren zu ſehen, die beauf⸗ tragt wären, Alles über die Klinge ſpringen zu laſſen oder feſtzunehmen, was ſich in dem Hauſe vorfände, in welches Cornwell ſich geflüchtet hatte.
»Denn,“ ſagte er bei ſich ſelbſt, während er ſein Pferd immer weiter traben ließ,„denn der General kann ja nicht wiſſen, daß das was er thun wollte, ſo eben von ſeinem Freund, dem Oberrichter, bewirkt worden iſt. Ganz beſon⸗ ders weiß er nicht, daß man in dieſem weißen Hauſe weiter Niemanden gefunden hat, als eine alte Frau und dieſen Lüm⸗ mel, den ſeine langen Beine diesmal aber doch nicht vom Galgen retten werden. Ah, da iſt der Kirchthurm von Weſton Zoyland! Ganz gewiß hat Bell im Lager bleiben müſſen.


