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„Bei mir wohnt weder ein Edelmann noch ſeine Toch⸗ ter,« entgegnete Winter.„Ich wohne allein in meiner arm⸗ ſeligen Hütte, ſeitdem man mir meinen Sohn umgebracht hat.«
„Ich bin nicht ein Soldat derer, welche dieſen Mord begangen haben, lieber Freund, und Ihr könnt Vertrauen zu mir haben.“
„Das iſt wohl möglich. Ich finde ſogar, daß Ihr ein gutmüthiges Geſicht habt. Aber ich ſage Euch nochmals, ich habe Niemanden bei mir. Ich bin allein, unbedingt allein und Ihr könnt euern Weg weiter fortſetzen, denn ich kann weder Euch noch eurem Pferde etwas geben.“
„Dennoch aber iſt es unmöglich, daß ich mich irre, lie⸗ ber Freund. Es iſt dies ganz gewiß das Haus, welches ich von Lady Wentworth ſelbſt habe bezeichnen hören.“
„Von Lady Wentworth? Kennt Ihr ſie?«
„Ja wohl, aber noch beſſer kenne ich den alten Herrn, der mit ihr bei Euch angelangt iſt. Er iſt an der Stirn ver⸗ wundet. Ich habe die Pferde geſattelt, auf welchen ſie von Weſton Zoyland aufgebrochen ſind.*
„Von Weſton Zoyland?⸗ wiederholte Winter.»Und wer hat ſie in Weſton Zoyland empfangen?«
„Lord Henry Lisle, der mein Herr iſt.«
„Alles dies kann ſehr wahr ſeyn. Aber ich ſage Euch nochmals, ich habe Niemanden geſehen. Dennoch reitet noch nicht fort. Ich habe Euch ſchen geſagt, euer Geſicht gefällt mir. Ich werde ein Glas Bier für Euch und einen Metzen Hafer füur euer Pferd holen. Wenn Ihr Beide Euch geſtärkt habt, könnt Ihr dann euern Weg weiter fortſetzen.— Wie heißt Ihr denn?«
„William.«


