II.
Mine gegen Mine. (Fortſetzung.)
William gehorchte und Henry begann einige Zeilen an den würdigen Joſe Caetano zu ſchreiben. Dieſer Geiſtliche, der im Jahre 1661 mit der Königin Katharina von Bra⸗ ganza, Gemalin Carl II., nach England gekommen, war nur kurze Zeit am Hofe geblieben. Er hatte ſein Leben Andern nützlicher und Gott angenehmer zu machen gedacht, wenn er ſeine Arbeiten auf einen weniger glänzenden Schauplatz ver⸗ legte. Er hatte, ſeinem eigenen Ausdruck zufolge, den Wein⸗ ſtock, den der Herr ihm anvertraut, beſcheiden, aber muthig gepflegt. Er war es, den Lady Lisle, als ſie ſich entſchloſſen ihren Sohn die Religion wechſeln zu laſſen, beauftragt, das Kind in den Lehren der katholiſchen Religion zu unterrichten. Der gute Prieſter hatte die junge Seele auf dieſen großen Act würdig vorbereitet und ſich ſeiner ganzen Miſſion mit ſo viel Herzensgüte, Sanftmuth und Salbung entledigt, daß er ſich aus dem Kinde einen Freund gemacht, welcher auch, nachdem er ein Mann geworden, ſeine Zuneigung nicht ver⸗ läugnet hatte.
Die Umſtände und die Zufälle des Lebens noch mehr als ſein Wille hatten ihn nach Taunton geführt, der republi⸗ kaniſchſten Stadt Englands, welche den alten Sitten der


