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»Ich bin deſſen ſo gewiß, Mylord,« antwortete der treue Diener des Schlachtopfers von Lauſanne,»daß ich deſ⸗ ſen nicht gewiſſer ſeyn kann. Ich ſage Euch nochmals, mir ſelbſt machte man den Antrag, Cornwell nachzuſchleichen. Ueber euer Ausbleiben unruhig, trieb ich mich in dem Lager umher. Ein Soldat des Generals Kirke redete mich an und ſagte, er habe einen ziemlich ſchwierigen Auftrag erhalten, da er aber durch Euch verwundet worden, ſo ſähe er ſich in die Unmöglichkeit verſetzt, ihn auszuführen. Ich that, als ob ich Euch nicht kenne und auf dieſe Weiſe gelang es mir, noch mehr von ihm zu erfahren. Er erzählte mir, was am Mor⸗ gen in Bridgewater in der Wohnung einer jungen Dame ge⸗ ſchehen ſey, die, wie ich ſogleich merkte, keine andere als Miß Lucy Murray geweſen ſeyn konnte. Er fragte mich, ob ich Luſt hätte, die Fährte eines Gefangenen zu verfolgen, den er den Befehl hätte ausdrücklich deshalb entfliehen zu laſſen, da⸗ mit man ihm, ohne daß er etwas davon wüßte, nachſchleichen laſſen könnte. Er würde, ſagte der Soldat, einen ſeiner Ca⸗ meraden mit dieſer Miſſion beauftragen, aber er ſähe nur Soldaten in Uniform, an die er ſich wenden könnte, und die Uniform ſchien ihm ein ſehr nachtheiliger Umſtand zu ſeyn, wenn es ſich darum handle, Jemanden zu verfolgen, ohne deſſen Aufmerkſamkeit zu erwecken.⸗
„Aber, William, dieſen Auftrag hätteſt du annehmen ſollen!« rief Lord Lisle.„Haſt Du nicht ſofort begriffen, daß man dieſen ungluͤcklichen Cornwell blos in der Hoffnung lau⸗ fen ließ, ihn ohne Umweg und in gerader Linie ſich nach dem von Miß Lucy gewählten Aſyl, nach dem Zufluchtsort bege⸗ ben zu ſehen, den Lady Wentworth für Sir Charles Murray bereitet hat, und wo ſeine Tochter wieder mit ihm zuſammen⸗ treffen ſoll?«
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