Teil eines Werkes 
3Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 3. Th. (1858)
Entstehung
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vinzen haben alles Mögliche gethan, um die Expedition des Grafen von Argyle zu verhindern, aber es iſt ihnen nicht ge⸗ lungen. Als man ſich ſeiner Flottille bemächtigen wollte, ging er unter Segel und—«

„Er iſt unter Segel gegangen!« rief Jacob II. erſtaunt. „Wie kommt es, daß ich das noch nicht weiß?«

„Ich habe ſo eben erſt Nachricht davon erhalten,« fuhr van Citters fort.„Ich füge hinzu, daß er in dieſem Augen⸗ blicke ſchon in Schottland gelandet ſeyn muß. Er würde noch einige Tage an der holländiſchen Küſte gewartet haben, wenn er nicht eben gefürchtet hätte, mit ſeiner Flottille feſtgenommen zu werden.“«

„Ein Glück,« murmelte Jacob II., wie mit ſich ſelbſt ſprechend,„ein Glück, daß Maſter Archibald, zweiter Graf von Argyle, in Schottland Jemanden finden wird, der ein Wörtchen mit ihm ſpricht.— Und Crofts, genannt Mon⸗ mouth, wird man dieſen nicht abhalten, hierherzukommen,

um ſich hängen zu laſſen?« ſetzte des König laut hinzu.

„Ew. Maijeſtät kann verſichert ſeyn, daß die Behörden der Republik ihr Möglichſtes thun werden, um ſich einer ſol⸗ chen Thorheit zu widerſetzen.«

Jacob wollte eben dem holländiſchen Geſandten antwor⸗ ten, als Chiffinch eintrat und ihm einige Worte ins Ohr ſagte.

Der König gab ſeinem ſich wieder entfernenden Pagen ein Zeichen der Zuſtimmung auf die von ihm gethane Frage, verabſchiedete den ernſten Arnold van Citters und blieb einen Augenblick allein. Er benützte dieſe Zeit, um die Wechſelbriefe, welche Barillon ihm übergeben, in eine Caſſette zu ſchließen.