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Einige wagten ſogar zu behaupten, daß der präſumtive Thronerbe, aus Furcht, daß der König den Herzog von Mon⸗ mouth als ſeinen Nachfolger anerkennen werde, beſchloſſen habe, ihn zu iſoliren, bis das Delirium des Todeskampfes ihm die Fähigkeit rauben würde, ſeinen Willen kundzugeben. Ein einziger Mann unter den in Whitehall zum Zutritt Be⸗ rechtigten verhielt ſich ſchweigend und verſchmähte es, ſich in dieſe mit leiſer Stimme geführten Geſpräche zu miſchen. Die⸗ ſer Mann war Jeffreys.
Der Oberrichter hatte aber auch bereits mit Chiffinch geſprochen und kannte die ganze Wahrheit.
XX.
Der Rönig iſt todt! Es lebe der Rönig!
(Fortſetzung.)
Als eine Stunde ſpäter einer der dienſthabenden Kam⸗ merherren den Höflingen meldete, daß ſie wieder in das Zim⸗ mer des Königs zurückkehren könnten, blieb Jeffreys, anſtatt der Menge zu folgen, in dem leergewordenen Zimmer, in welchem einige Augenblicke ſpäter Chiffinch ihn aufſuchte.
»Nun?« fragte der Oberrichter begierig.
»Wohlan, theurer Freund,« antwortete der erſte Page in vertraulichem Tone,„ich habe mein Verſprechen gehalten, ich habe den Weg bereitet. Nun begebt Euch unverzüglich zu dem Herzog von York. Nur Dreiſtigkeit, Mylord, oder noch beſſer, Unverſchämtheit. Bedenkt, daß dies die einzige Bedin⸗ gung iſt, unter welcher man bei dem neuen Herrn reuſſiren


