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Ich füge hinzu,— ſollte ſelbſt dieſes Geſtändniß meine zu⸗ fällige und unverdiente Popularität in eine ungerechte Miß⸗ billigung verwandeln,— daß ich, ſobald ich vor dem ehren⸗ werthen Beamten erſcheine, kein Mittel unbenutzt laſſen werde, um ihm meine Unſchuld zu beweiſen.«
»Kein Wort weiter, Unkluger, der Ihr ſeyd!« unter⸗ brach ihn Roſe lebhaft.„Ihr wollet euern Ruhm verdunkeln, ohne daß es Euch etwas nützt. Ihr wollt Jeffreys eure Un⸗ ſchuld beweiſen! Ihr wollt Mitleid in ihm zu erwecken ſuchen? Das iſt mehr als Wahnſinn, das iſt die größte Dummheit!— Anſtatt Euch in überſpannten Hoffnungen zu wiegen, deren Nichterfüllung zu ſchimpflicher Schwäche führen würde, faſſet vielmehr eure Lage kaltblütig ins Auge. Sie iſt eine verzwei⸗ felte. Niemals hat Jeffreys Jemanden Gnade angedeihen laſ⸗ ſen. Er wird Euch nicht blos zum Galgen verurtheilen laſſen, ſondern auch ſein Urtheil mit den größten Beleidigungen und den wüthendſten Schimpfreden würzen. Jede Verurtheilung kommt nur mit gräßlichem Hohngelächter aus dem Rachen dieſes Tigers im Hermelingewande. Wenn die eingeſchuchterte Jury ihm ſeine Beute zugeworfen hat, zittert er an allen Gliedern vor Freude, wenn er an den Genuß denkt, den die Hinrichtung ihm bereitet. Sich im voraus an dem morgenden Tage ergötzend, ſchildert er dem Verurtheilten den ihm bevor⸗ ſtehenden Todeskampf; er zeigt ihm die empörte, lärmende Menge, den unerbittlichen Henker, das ſchwarze gegen den Himmel abſtechende Gerüſt des Galgens. Er läßt ihm das Knarren des von den Zuckungen des Verurtheilten geſchüttel⸗ ten Galgens hören, das Knacken ſeines brechenden Genickes— er erklärt ihm mit der ausführlichſten Sorgfalt die nachein⸗ ander folgenden Schmerzen des Hängens, die nach ſeiner Mei⸗ nung durch die Qual des Erſtickens zu raſch beendet werden.
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