Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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welcher den erſten an Kraft ſo ſehr übertraf, daß Thibault begriff, wasmaßen er, wenn die Kraft des Rieſen in dieſem Verhältniß wuchs, unfehlbar todt⸗ geſchlagen werden mußte.

Aber gerade die Gewalt dieſes Fauſtſchlags brachte dem Unbekannten Unglück.

Thibault war auf ein Knie gefallen, mit der Hand auf den Boden gerathen und hatte ſich die Finger an einem Stein zerſtoßen.

Jetzt richtete er ſich wüthend mit dem Stein in der Hand auf und warf ihn dem Unbekannten an den

opf.

Der Coloß ſtieß ein Uf! aus, das dem Gebrülle eines Ochſen glich.

Er drehte ſich um ſich ſelbſt und ſank dann gleich einer in ihrer Wurzel abgehauenen Eiche zur Erde, wo er bewußtlos liegen blieb.

Ohne zu wiſſen, ob er ſeinen Gegner getödtet oder bloß verwundet hatte, ergriff Thibault die Flucht und ſah nicht ein einziges Mal hinter ſich.

Vom Hauſe des Amtmanns war es nicht weit in den Wald.

Thibault befand ſich alſo ſehr bald jenſeits des Grabenſchlößchens, bei der Ziegelbrennerei.

Kaum hatte er hundert Schritte im Wald ge⸗ macht, als er ſich von ſeinem gewöhnlichen Geleite umgeben ſah.

Der ganze Haufe empfing ihn mit Augenzwinkern und Schweifgewedel, um ſeine Zufriedenheit auszu⸗ drücken.

Im Uebrigen bekümmerte ſich Thibault, der ſich bei ſeiner erſten Berührung mit ſeiner ſeltſamen

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