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Er wandte ſich nach der Straße.
Auf der Straße ſchien es ihm, würde ſeine Furcht weniger lebhaft ſein. Er würde wohl Vorüber⸗ gehenden begegnen, die unzweifelhaft Feinde ſein konnten, aber ihm auch beizuſtehen vermochten, wenn man ihn angriffe, und unter dem Eindruck des Schreckens, der ihn darniederwarf, glaubte er, jedes lebende Weſen, welches es auch wäre, würde ihm weniger furchtbar erſcheinen, als die ſchwarzen, drohenden, in ihrer Starrheit unverſöhnlichen Ge⸗ ſpenſter, auf welche er in ſeiner Angſt bei jedem Schritt auf dem Felde ſtieß.
Ueberdieß konnte er auf der Straße ein Fuhr⸗ werk finden, das nach Nantes ging, darauf um einen Platz bitten und ſo die Hälfte des langen Wegs abkürzen.
Als er fünfhundert Schritte gemacht hatte, be⸗ fand er ſich auf der Chauſſée, welche eine Viertel⸗ meile den Ufern des See's von Grandlieu folgt, welchem ſie neben ihrer Eigenſchaft als Straße auch zum Damm dient.
Courtin blieb von Minute zu Minute ſtehen, um zu horchen, und in dieſem Augenblick konnte er den Schritt eines Pferdes auf dem Pflaſter unterſcheiden. 1
Er warf ſich in das Schilf, womit die Straße am See hin begrenzt iſt, und duckte ſich daſelbſt nieder, noch einmal alle die Beängſtigungen durch⸗ machend, die wir ſo eben geſchildert haben.
Jetzt hörte er zur Linken das Geräuſch von Rudern, welche langſam in die Gewäſſer des See's ſchlugen.


