Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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zu Fall bringen wird, und in zehn Minuten, ſei ruhig, wenn Alles geht wie ich hoffe, werden die Musketen am Saut⸗de⸗Baugé hin nicht ſelten ſein.“

Nach dieſen Worten erhob ſich Jean Oullier, ſtieg den Abhang hinauf, an dem er halb herunter gegangen war, um ſeine Leute ihre Dispoſitionen zum Kampf treffen zu laſſen, und trat wieder zu dem Karren.

Es war Zeit; als er auf der äußerſten Höhe anlangte, hörte er auf dem entgegengeſetzten Abhang das Geräuſch von Steinen, welche unter den Füßen der Pferde wegrollten, und ſah zwei oder drei Funken, welche ihre Eiſen aus den Kieſeln ſchlugen.

Die Luft war außerdem mit jenem Brauſen und Beben verſetzt, welches in der Nacht die Annähe⸗ rung einer bewaffneten Truppe verkündigt.

„Fort, ſchließe Dich wieder den Leuten an,“ ſprach er zu Guérin,„ich bleibe hier.“

„Wozu?“

„Du wirſt es ſogleich ſehen.“

Guérin gehorchte.

Jean Oullier ſchlüpfte unter den Wagen und wartete.

Kaum hatte Guérin ſeinen Poſten bei ſeinen Genoſſen eingenommen, als die beiden Jäger des Vortrabs am Rande des Moors anlangten.

Da ſie die Schwierigkeit des Terrains bemerkten, blieben ſie zögernd ſtehen.

„Gerade aus,“ rief eine feſt accentuirte Stimme, wiewohl mit einem weiblichen Klang,„gerade aus!“

Die beiden Jäger beſchritten den Sumpf und kamen, Dank dem durch die Faſchinen abgeſtochenen