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bei einem Kaufmann denſelben ſchreiben. Ach was!
ſagte ich zu ihm, hier iſt ein Bleiſtift, Ihr habt gewiß ein Stück Papier bei Euch; mein Hut wird Euch als Tiſch dienen.: Er zerriß einen Brief, gab mir ſeinen Empfangſchein und hier iſt er.“
Der Unterprafect nahm denſelben und las:
„Empfangen, von Herrn Jean Louis Robier die Summe von 50 Francs auf Rechnung von 30 Säcken Hafer, welche ich ihm auf den 28. dieſes zu liefern mich verpflichte.
„Den 14. Mai 1832. F. Terrien.“
„Nun?“ fragte der Unterpräfect,„ich ſehe keine weitere Aufklärung da.“
„Drehen Sie gefälligſt das Papier um.“
Das Papier, welches der Staatsbeamte hielt, war die Hälfte eines mitten entzwei geriſſenen Briefs; auf der Rückſeite las er folgende Zeilen:
—————— arquis
—————— im Augenblick die Nachricht —————— die, welche wir erwarten, —————— zu Beaupays, den 26. Abends
—————— Officiere Ihrer Diviſion ——=Y——— vorgeſtellt Madame ——=——— Ihre Welt unter der Hand ———————— reſpectvoll
—————————— vux.“
„Ah, Teufel,“ ſprach der Unterpräfect,„das iſt ganz einfach die Anzeige einer Waffenerhebung, die Sie mir da mittheilen; denn es iſt leicht, das Feh⸗ lende zu ergänzen.“
„Nichts leichter,“ ſagte der General.


